Der Fremde
Albert Camus
Ein Mann der total anders zu sein scheint. Der alles von einem außergewöhnlichen Blickpunkt sieht. Der unerschütterlich und nicht voraussagbar ist. So einen Mann kann man vielleicht nur in Büchern finden. Und so ein Mann ist die Hauptperson vom Roman „Der Fremde“. Dieses Buch gehört der Philosophie des Absurden. Durch scheinbare Ereignise versucht der Autor die Gesellschaft und den Sinn des Lebens analysieren. Das wird man darauf bestätigen.
1942 hat der französische Schrifsteller und Philosoph Albert Camus (1913-1960) „Der Fremde“ veröffentlicht. Dieser Roman zeigt eine verschiedene Perspektive vom Leben und Menschlichkeit. Die Hauptperson, Meursault, ist so merkwürdig dass sein Geschichte in etwas ganz widdersinniges verwandelt.
Auf dem Höhepunkt des Zweiten Weltkrieges (1939-1945) ist „Der Fremde“ in Frankreich veröffentlicht worden. Das Buch zeigt ein Reflex von der Gesellschaft wie Camus sie sah. Laut dem Autor, die Gesellschaft war von der Indifferenz und dem Individualismus verwüstet worden.
In „Der Fremde“ nimmt man die Situationen gelassen, sogar die Tatsachen, die in anderem Kontext als etwas ernst und schwer genommen wurden (beispielsweise der Tod von der Mutter Meursaults, oder sogar ein fahrlässiger Mord). Es gibt kein normale Reaktion auf den Gefühlen (Liebe, zum Beispiel) und die Ereignise geschehen ohne größe Bedeutung für Meursault, wie man in diesen Sätzen sehen kann: „Heute ist Mama gestorben. Vielleicht auch gestern, ich weiß nicht“.
Das Buch besteht aus zwei Teilen: Der erste Teil beginnt mit dem Tod von Meursaults Mutter. Er nimmt an ihrer Beisetzung teil, aber zeigt keine Emotion. Als er wieder zu Hause ist (nach der Beisetzung), trifft er Marie, eine frühere Sekretärin aus seinem Büro wieder. Sie gehen sofort eine Beziehung ein. Allerdings scheint es, dass es nur Marie wichtig ist. Nach wie vor zeigt Meursault kein besonderes Gefühl als wäre er innerlich tot.
Im ersten Teil freudet sich Meursault mit Raymond an. Dieser man ist chauvinistisch, nachtragend und gewaltig, deswegen ist er eine der Ursachen für den Zentralkonflikt des Buchs.
Als Meursault, Marie und Raymond bei Masson (einem Freund Raymonds) auf Reisen waren, haben zwei Araber Raymond und Meursault angegriffen. Da die Araber ein Messer hatten, aus absurdem Grund erschoss die Hauptperson des Buchs einen der Araben. Und da beginnt der zweite Teil.
Im zweiten Teil geht es um die Inhaftierung und den Prozess Meursaults. Der Unterschied zwischen beiden Teilen ist offenbar: der zweite zeigt eine nachdenklicher Hauptfigur. Im ersten Teil erzählte er was passiert war und zeitweise was er darüber dachte. Im zweiten Teil denkt Meursault überhaupt an dem Sinn seines Lebens, der Religion und der Existenz. Noch ein mal ist er unfähig zu fühlen genauso wie die „normale Menschen“ dermaßen, dass ihm egal heute oder in 50 Jahren zu sterben ist.
Wie man sehen kann, „Der Fremde“ ist ein einziges Buch. Obwohl es eine außergewöhnliche Aussage hat, ist es ein bisschen langweilig zu lesen. Es ist verständlich und gut lesebar, aber im Buch gibt es fast kein großes Gefuhl, erstaunlicherweise nimmt Meursault kleine Dinge (etwas dass er nicht sagen wollte) wichtiger als zentrale Ereignise. Allerdings, sogar sind die Randfiguren des Buchs interessante zu analysieren.
Salamano, zum Beispiel, ein alter Mann der allein mit seinem Hund seit dem Tod seiner Frau lebt. Jeden Tag schreit und schlägt er den Hund, trotzdem ist das Tier, alles was der Mann hat. Wenn man darüber denkt, entdeckt man dass Salamano auch ein Reflex der Gesellschaft ist, denn er verhalten sich wegen der Macht der Gewohnheit.
In „Der Fremde“ sieht man viele Fehler der Gesellschaft. Meursault selbst ist ein Antiheld. Er ist der Spiegel einer Menschlichkeit, die in der Indiferenz lebt. Darum ist dieses Buch ein wertsvolles Werk, das man wenigstens einmal im Leben lesen sollte. Das man gründlich analysieren sollte. Und das man nach seiner Fasson genießen sollte.